Unsere Sprach-Beratung hilft Ihnen in der Selbstständigkeit oder als Unternehmen, eine konsistente, unverwechselbare und zielgruppengerechte Sprache zu entwickeln.
Ähnlich wie das Corporate Design das optische Erscheinungsbild definiert, legt die Sprach-Beratung die sprachliche Identität (Corporate Language) fest – wie Sie oder Ihr Unternehmen mit Kundinnen und Kunden, Partnern und Mitarbeitenden kommuniziert.
Unsere Sprach-Beratung eignet sich für Organisationen, die ihre Kommunikation professionalisieren möchten. Wertvoll ist sie für wachsende Unternehmen, bei denen plötzlich viele verschiedene Personen Texte verfassen und ein einheitlicher Kommunikationsstil verloren geht.
Das gilt auch für Unternehmen vor einem Marken-Relaunch oder einer Neupositionierung und für Firmen, die komplexe, technische Produkte verständlich machen müssen.
Ihre neuentwickelte konsistente Sprache schafft Vertrauen und Markenwiedererkennung. Wenn Kundinnen und Kunden über alle Kanäle konsequent sympathisch und klar angesprochen werden, stärkt das die Bindung.
Zudem spart Ihr Team intern sehr viel Zeit, denn langwierige Diskussionen über die „richtige Formulierung“ fallen dank des von uns in Abstimmung mit Ihnen erarbeiteten Leitfadens weg.
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Eine Sprach-Beratung eignet sich für alle Organisationen, die ihre Kommunikation professionalisieren möchten. Besonders wertvoll ist sie für: Wachsende Unternehmen, bei denen plötzlich viele verschiedene Personen Texte verfassen (Marketing, HR, Support) und ein einheitlicher Kommunikationsstil verloren geht. Das gilt auch für Unternehmen vor einem Marken-Relaunch oder einer Neupositionierung und für Firmen, die komplexe, technische Produkte verständlich machen müssen.
Der Prozess gliedert sich in der Regel in vier Phasen:
Zuerst erfolgt die Status-Quo-Analyse: Wir prüfen bestehende Texte (Website, Broschüren, Social Media) auf Konsistenz und Wirkung. Danach wird ein Strategie-Workshop durchgeführt: Gemeinsam definieren wir die Markenpersönlichkeit und die Zielgruppe. Wie wollen Sie klingen?
Im Anschluss wird ein Sprachleitfaden erstellt: Wir halten alle Regeln, Do's & Don'ts sowie Textbeispiele in einem übersichtlichen Handbuch (Styleguide) fest. Abschließend erfolgen Implementierung & Schulung: Wir trainieren Ihr Team, damit die neuen Richtlinien im Alltag sicher angewendet werden.
Ihre aktive Mitarbeit ist vor allem in der Workshop-Phase gefragt (meist ein bis zwei halbtägige Termine). Die anschließende Analyse, Ausarbeitung des Leitfadens und Detailabstimmung übernehmen wir im Hintergrund. Insgesamt erstreckt sich ein Projekt je nach Umfang über 2 bis 6 Wochen.
Sprache ist Gewohnheitssache. Deshalb lassen wir Sie nach der Konzepterstellung nicht allein. Durch praxisnahe Schulungen, interaktive Workshops und Schreib-Coachings nehmen wir Ihrem Team die Berührungsängste und zeigen, wie die neuen Richtlinien das tägliche Schreiben sogar erleichtern.
Das wichtigste Ergebnis ist ein maßgeschneiderter Sprachleitfaden (Corporate Language Guide). Dieser enthält die Definition des Tone of Voice (mit konkreten Vorher-Nachher-Beispielen), Regeln zum Gendern und zur Barrierefreiheit, ein Glossar mit festgeschriebenen Fachbegriffen und Wörtern, die vermieden werden sollen, und praktische Textbausteine für kritische Bereiche (Kundenservice, Fehlermeldungen, Absagen bei Bewerbungen).
Eine konsistente Sprache schafft Vertrauen und Markenwiedererkennung. Wenn Kundinnen und Kunden über alle Kanäle hinweg (Website, E-Mail-Support, Broschüre) auf dieselbe sympathische und klare Weise angesprochen werden, stärkt das die Kundenbindung. Zudem spart Ihr Team intern massiv Zeit, weil langwierige Diskussionen über die „richtige Formulierung“ dank des Leitfadens wegfallen.
Eine Sprach-Beratung hilft Unternehmen dabei, eine einheitliche, unverwechselbare und zielgruppengerechte Sprache zu entwickeln. Ähnlich wie das Corporate Design das optische Erscheinungsbild definiert, legt die Sprach-Beratung die sprachliche Identität (Corporate Language) fest, also wie ein Unternehmen mit seinen Kundinnen und Kunden, Partnern und Mitarbeitenden kommuniziert.
Die Sprach-Beratung legt das strategische Fundament: Sie definiert Richtlinien, den Marken-Tonfall (Tone of Voice), verbotene Begriffe (Corporate No-Gos) und Regeln für gendersensible Sprache. Das Copywriting ist dann operative Handwerk: Auf Basis der Sprach-Beratung werden konkrete Texte wie Blogbeiträge, Werbebanner oder Website-Inhalte verfasst.
Die Kosten für eine professionelle Sprach-Beratung hängt stark von der Beratung ab – von der Überprüfung einer kleinen Website bis hin zur globalen Sprachstrategie für Konzerne. Daher gibt es keine Pauschalpreise. Kleinere Pakete für Start-ups oder KMU (inkl. Analyse und Mini-Styleguide) starten oft im niedrigen vierstelligen Bereich.
Umfassende Corporate-Language-Projekte werden nach Projektaufwand individuell kalkuliert.
Eine Sprach-Beratung schärft Ihre sprachliche Identität (Corporate Language) und sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen so klingt, wie es wahrgenommen werden möchte. Sie hilft Ihnen, Missverständnisse in der Kommunikation zu vermeiden, Ihre Markenwerte präzise zu transportieren und Ihr Team darauf zu trainieren, über alle Kanäle hinweg – vom Kundenservice bis zum Marketing – einheitlich und überzeugend aufzutreten.
Das Wording (die gezielte Wortwahl) ist der akustische und geschriebene Maßanzug Ihrer Marke. Die Worte, die Sie nutzen (oder bewusst vermeiden), entscheiden darüber, ob Ihr Unternehmen als nahbar, modern, hochprofessionell oder traditionell wahrgenommen wird. Ein durchdachtes Wording weckt die gewünschten Emotionen und sorgt dafür, dass Ihre Botschaften bei der Zielgruppe exakt so ankommen, wie sie gemeint sind.
Eine Wordingliste (oder ein Corporate-Glossar) lässt sich in vier Schritten aufbauen:
(1)Bestehende Texte prüfen und häufig genutzte Fachbegriffe sammeln.
(2)Wir legen fest, welche Begriffe Ihre Markenidentität stärken (z. B. „Kundenbeziehung“ statt „Kundenkontakt“) und welche Wörter auf der Verbotsliste landen.
(3)Schreibweisen werden vereinheitlicht und Regeln für Abkürzungen, Fachbegriffe, Anglizismen und Genderschreibweisen fixiert.
(4)Die Liste wird dem gesamten Team digital und leicht zugänglich (z. B. im Intranet) hinterlegt.
Eine einheitliche Sprache bietet handfeste wirtschaftliche und kommunikative Vorteile:
Zum einen bauen Kunden schneller Vertrauen zu einer Marke auf, die verlässlich und aus einem Guss kommuniziert; Mitarbeiter verschwenden keine Zeit mehr mit der Suche nach den richtigen Formulierungen, da klare Leitlinien existieren. Zum anderen wird Ihre Positionierung gestärkt, denn sie grenzen sich auch rein sprachlich trennscharf von Ihren Mitbewerbenden ab.
Ein vollständiges Kommunikationskonzept basiert auf fünf Kernsäulen:
(1) Kommunikationsziel: Was genau soll mit der Kommunikation erreicht werden?
(2) Zielgruppe (Personas): Wer wird angesprochen und welche Bedürfnisse oder Probleme haben diese Personen?
(3) Kernbotschaften: Welche Hauptaussagen müssen immer im Gedächtnis bleiben?
(4) Kanäle: Wo (Website, Social Media, PR, Events) wird kommuniziert?
(5) Controlling: Mit welchen Kennzahlen (KPIs) wird der Erfolg der Kommunikation gemessen?
Sie können Ihre Unternehmenswerte nicht durch reines Aufzählen (z. B. „Wir sind innovativ“) transportieren, auch wenn genau dieser Fehler in einem extrem hohen Maß immer wieder begangen wird. Diese werden vielmehr durch aktives Storytelling und konkrete Beispiele spürbar.
Wenn Nachhaltigkeit Ihr Wert ist, sprechen Sie über Ihre Lieferketten und zeigen Sie den Alltag hinter den Kulissen. Achten zudem darauf, dass sich die Werte in der Tonalität widerspiegeln: Ein Unternehmen, das „Empathie“ als Kernwert definiert, muss im Kundensupport warmherzig, verständnisvoll und lösungsorientiert formulieren.
Folgende Sprachmittel eignen sich besonders gut: Schreiben Sie „Wir lösen Ihr Problem“ statt „Ihr Problem wird von uns gelöst“ – das wirkt dynamischer und handlungsorientierter. Nutzen Sie Verben statt Substantivstil: Vermeiden Sie „bürokratische“ Wortungetüme (z. B. „Wir führen eine Überprüfung durch“ wird zu „Wir prüfen“). Am besten ist immer die nutzenorientierte Formulierung: Stellen Sie den Vorteil für Kundinnen und Kunden in den Vordergrund („Sie sparen Zeit“ statt „Unser Prozess ist optimiert“). Verwenden Sie konstruktive Formulierungen: Nutzen Sie positive Wörter und vermeiden Sie unnötige Verneinungen (z. B. „Wir kümmern uns sofort darum“ statt „Das ist kein Problem“).
Der beste Leitfaden nützt nichts, wenn er ungelesen verstaubt. Sie verbessern die interne und externe Kommunikation Ihrer Mitarbeitenden durch praxisnahe Schreib-Workshops, denn gemeinsames Texten und Analysieren nimmt Berührungsängste. Einfache Werkzeuge helfen dabei meist: Stellen Sie Textbausteine, E-Mail-Vorlagen und eine übersichtliche One-Page-Wordingliste bereit.
Natürlich benötigen Sie immer eine gute Feedback-Kultur. Etablieren Sie regelmäßige Feedbackschleifen, in denen gelungene Kommunikationsbeispiele im Team geteilt und gelobt werden.
Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden, anstatt in internen „Fachjargon“ oder „Branchen-Kauderwelsch“ zu verfallen. Analysieren Sie vorab, wie Ihre Zielgruppe über ihre Probleme spricht (z. B. in Foren, Social Media oder im direkten Kundengespräch). Übernehmen diese Begriffe gezielt in Ihre Texte. Das signalisiert sofort: „Ich verstehe Sie und habe die passende Lösung.“
Social Media verlangt nach einer schnellen, dialogorientierten und emotionalen Sprache. Kürzen Sie Ihre Sätze, formulieren Sie pointiert und beenden Sie Beiträge regelmäßig mit einer klaren Frage oder Aufforderung (Call to Action), um die Interaktion zu steigern. Achten Sie darauf, dass der lockere Ton auf Social Media dennoch zur restlichen Corporate Language Ihres Unternehmens passt und nicht aufgesetzt wirkt.
Quellenangaben:
Keuth, H. (2000). Die Philosophie Karl Poppers. Mohr Siebeck.
Popper, K. (1935). Logik der Forschung: Zur Erkenntnistheorie der modernen Naturwissenschaft. Julius Springer.
Popper, K. (1945). The open society and its enemies (Vol. 1 & 2). Routledge.
Lektorat für akademische Texte, Business-Kommunikation, Literatur
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